Urlaub in Osttirol

Hallo meine Lieben!

Seit vielen Jahren habe ich dieses Jahr noch einmal Urlaub in Osttirol gemacht. Der letzte Urlaub in den Bergen ist nun schon einige Jahre her und der Reiz nach schönen Bergseen und dem Beobachten von Rehen war groß. Von Ende Juli bis Anfang August ging es dann also in die Berge und trotz durchwachsenem Wetter habe ich einige Touren unternommen, die ich gerne mit euch teilen möchte. In einer gemütlichen Ferienwohnung in Feistritz mit großem Garten für den Hund und einer fantastischen Aussicht auf die Berge verbrachten wir dort zwei Wochen.

1.Staller Sattel – Obersee

Eine der ersten Touren, die wir unternommen haben, gingen zum Staller Sattel. Ein Bergsee, welcher schöner kaum sein könnte. Klares Wasser, Fische, die am Ufer hin und her flitzen und nach einer kleinen Steigung ein wunderbarer Ausblick auf den Antholzer See in Italien und das alles bei einer Höhe von 2020 Metern. Einige Wanderungen gehen von dem Standpunkt aus und immer wieder hört man Wasser plätschern. In etwa einer halben Stunde kann man gemütlich eine Runde um den Obersee laufen und den Ausblick genießen. Nach dieser kleinen Tour kann man sich im Alpengasthaus Obersee stärken. Bei schlechtem Wetter kann man sich auch in den Wintergarten setzen und den See auf sich wirken lassen. In einer weiteren Tour kann man außerdem zur Staller Alm wandern. Dort wird unter anderem Käse und einmal in der Woche auch Brot in einem urigen Ofen hergestellt. Sehr zu empfehlen ist der frische Joghurt mit Früchten!

2.Jausenstation Trojer Alm

Eine Tour entlang am Fluss, dazu freilaufende Kühe, die einen auch den ein oder anderen Meter begleiten und dann noch Sonnenschein, das ist Urlaub in den Bergen! Man kann von verschiedenen Standpunkten aus die Wanderung starten. Wer gerne eine sehr lange Wanderung unternehmen möchte, startet bereits im Tal. Für alle anderen gibt es einen Parkplatz etwas höher gelegen. Von dort aus hört man schon den Fluss plätschern und kann den Glocken der Kühe lauschen. Schon schnell wird man von den Wiederkäuern begrüßt und manchmal sogar begleitet. Ein wenig Vorsicht ist allerdings bei den Kälbern geboten, da diese natürlich von der Mutter beschützt werden. Entlang des klaren Wassers läuft man dann zur Trojer Alm. Es gibt eine nahe gelegene Alm und eine sehr weite Tour. Bei der ersten Alm tummeln sich einige Hühner, ein süßes Schwein mit einem dauernd wedelnden Schwänzchen und einem sehr lieben Hund. Bei einem Glas Buttermilch und wer mag einem Speckjause kann man sich stärken.

3.Jagdhausalm

Die weiteste Tour, die wir unternommen haben, ging zur Jagdhausalm. Die Tour beginnt man im Nationalpark Hohe Tauern, wo sich viele tolle Zirbenkiefer verstecken. Eine Strecke ging etwa zwei Stunden und erstreckte sich über Stock und Stein. Nach vielen Schritten hat man auch die Baumgrenze erreicht und es wird ein wenig frischer als im Tal, also unbedingt eine Strickjacke mit in den Rucksack packen! Immer wieder hört man das Fiepen der Murmeltiere und das Zischen der Schlangen. An der Jagshausalm angelangt, gab es eine sehr leckere Käseplatte und eine erfrischende Limonade. Anschließend bin ich noch zu meinem persönlichen Highlight weiter gewandert… dem Pfauenauge. Etwa zehn Minuten Laufzeit, aber doch hinter einem steilen Berg ohne richtigem Weg versteckt sich dieses Auge. Viele Kaulquappen und dunkles Gewässer kann man beobachten und es sieht meiner Meinung nach wirklich gigantisch aus. Beeindruckend, welche Schätze sich doch in der Natur verbergen.

Insgesamt ein sehr toller Urlaub mit einigen Erlebnissen. Ein Tipp, den ich euch noch mit auf den Weg geben möchte ist, dass ihr den Höhenunterschied nicht unterschätzen solltet, wenn ihr vom Flachland kommt. Die Luft ist recht dünn und man sollte ein wenig auf sich acht geben!:-)

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