Pink Ribbon Deutschland – Oktober ist Brustkrebsmonat

Hallo meine Lieben!

Im heutigen Beitrag möchte ich auf ein sehr ernstes und trauriges Thema aufmerksam machen, was mir persönlich sehr nahe geht, aber ein Thema wofür der Monat Oktober steht. Es geht um das Thema Brustkrebs, ein Thema, dass jeden von uns etwas angeht. Viele Jahre viel es mir sehr schwer mit dem Thema gut und realistisch umzugehen, da man als Angehöriger ganz tief im Inneren hofft, dass es die betroffene Person überlebt. Viel zu oft wird man vom Gegenteil überzeugt und hat einen sehr geliebten Menschen am Krebs verloren. Das Thema macht Angst. Der Begriff „Krebs“ macht uns machtlos und wir können nur selten ein Lächeln über die Lippen bringen. In meiner Familie hatten beider meiner Oma’s Brustkrebs und vor ziemlich genau zwei Jahren verlor meine geliebte Oma, mein Vorbild und Seelenverwandte, den Kampf. Ich habe sehr lange gebraucht, um diesen Verlust positiv zu deuten und die schönsten und lustigsten Moment, die ich mit meiner Oma erleben durfte ( und glaubt mir mit diesen Erinnerungen könnte ich ein ganzes Buch füllen), mit gutem Gewissen auf meinen weiteren Lebensweg mitzunehmen. Um so wichtiger ist es mir heute, wo der Brustkrebsmonat beginnt, das Thema anzusprechen, weil man es viel zu oft verdrängt und man eigentlich gar nichts mehr davon wissen möchte.

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Pink Ribbon Deutschland

Und wenn man es dann selber in der Familie hat, dann fragt man sich „Und jetzt?“. Tausende Fragen strömen durch den Kopf und eine Frage, die uns keiner hier auf dieser Welt beantworten kann, ist die Frage nach dem Warum. Egal ob jung oder alt, diese Frage stellt man sich immer. Warum eine junge Mutter? Warum meine Oma oder auch Mutter? Warum schon mit 20? Warum als Mann? Manchmal hat man das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die gegen den Krebs kämpfen.Und mal ganz ehrlich, dass macht doch Angst. Ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt, dass man für jeden Tag dankbar ist und all die Erinnerungen mit einem sehr lieben Menschen, auch wenn er mal nicht mehr da ist, in seinem Herzen trägt und einen immer wieder zum Schmunzeln bringen werden. Wenn die Diagnose kommt, gilt es egal ob man selber Betroffen ist, ein Angehöriger oder ein guter Freund ist, stark zu sein und für denjenigen da zu sein. Natürlich darf man weinen und schwach sein, aber nach jeder Schwäche muss man weitermachen, denn mal ehrlich, den Kopf in den Sand zu stecken, bringt einen auch nicht weiter.

 

Angelina Jolie – ein Vorbild für viele Frauen

Angelina Jolie machte mit ihrer Brustabnahme auf sich aufmerksam, es wurde viel diskutiert, ob man es gut oder schlecht findet. Meiner Meinung nach, hat sie das getan, worüber viele Angehörige nachdenken. Bei ihr war es genetisch bedingt, aber es ist allgemein eher die Ausnahme, nicht an Brustkrebs zu erkranken, wenn es einmal in der Familie ist. Was bringt einem da noch ein Test, wenn die Wahrscheinlichkeit auch ohne genetische Vorbelastung sehr hoch ist? Ich bewundere diese Frau dafür und kann sie voll und ganz nachvollziehen.

Rosa Schleife

Mit Sicherheit kennen viele von euch die pinke Schleife. Ein unverwechselbares Zeichen, dass für den Brustkrebs steht und viele tragen. So steht der Monat Oktober ganz in Pink und viele Firmen und Marken beteiligen sich an dieser Sensibilisierungskampagne. Pink Ribbon Deutschland motiviert mit einer Schleifenroute. Länderübergreifende Radfahraktionen um Spenden für die Forschung zu sammeln und ein Zeichen zu setzen. Auch gibt es einen Pink Ribbon Shop, wo ein Teil des Geldes an die Stiftung geht und ihr somit mithelfen könnt. Von einem Kalender für das Jahr 2017 bis hin zu Armbändern, bietet der Shop eine tolle Möglichkeit, den Pink Ribbon Monat zu unterstützen. Auch viele Firmen unterstützen mit Schmuck, Kosmetikprodukten und und und. So möchte ich an euch appellieren, diesen Monat etwas im Zeichen des Brustkrebs zu tun und Pink Ribbon zu unterstützen. Es kann jeden von uns treffen.

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Und deswegen geht zu Vorsorge und seit stets wachsam, auch in sehr jungen Jahren!

 

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6 Kommentare

  1. Wow wirklich sehr rührend geschrieben!
    Das ist wirklich ein sehr wichtiges Thema! Finde es klasse, dass du darauf aufmerksam machst 🙂
    Liebe Grüße <3

  2. Das hast du wirklich sehr gut geschrieben. 🙂
    Eine meiner Omas, keine leibliche Verwandte, aber dennoch meine Oma, ist auch an Brustkrebs gestorben und das auch noch sehr qualvoll. Ich muss sagen, jetzt wo ich selber Mutter bin, finde ich es immer noch schlimmer, wenn ich krank werden würde, da mein Sohn einfach noch so jung ist. Ich habe aber versucht einen Deal mit Gott zu schließen und mich wenigstens bis mein Sohn 20 ist und so gut wie selbstständig, heil und gesund zu lassen, bis auf die kleinen körperlichen Wehwehchen. Und ich hoffe, dass das auch so kommt <3

    LG <3

    1. Ohje das tut mir Leid! Ich habe vor ein paar Wochen leider wieder jemanden an Krebs verloren. Es ist immer wieder traurig und ich stimme dir da voll und ganz zu, dass es viel mehr Aufklärung geben sollte, egal welche Art von Krebs es ist! Desto wichtiger ist es mir, darauf aufmerksam zu machen! Leider habe ich auch manchmal das Gefühl, dass die Ärzte einen nicht ernst nehmen, wenn man das Thema Brustkrebs anspricht, da bekommt man lediglich zu hören“ Du bist noch so jung, darüber brauchst du dir keine Gedanken zu machen“, aber wenn man mal überlegt, dass auch viele junge Menschen Krebs haben ( auch Brustkrebs) .
      Ich drücke für deine Lieben auch die Daumen, dass alles wieder gut wird! 🙂
      Ganz Liebe Grüße Sarah <3

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