5 Dinge, die ich als Blogger gelernt habe (Teil 1)

Mein erster Blog ist schon eine ganze Weile her und als ich damals anfing, hätte ich niemals gedacht, dass ich durch das Bloggen so viel über das Leben und über mich lerne. Gerne möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und warum ich mit meinem Blog nicht glücklicher sein könnte.

 

#1 Man kann nie genug lernen

Mit meinem ersten Blog, der damals Beautyhearts 44 hieß, bin ich blauäugig in die Blogosphäre gestolpert und dieser Tag hat rückblickend mein Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt. Bis ich überhaupt das erste Mal Wörter wie SEO, Meta-Beschreibung  oder Affiliate Links auch nur gehört habe, waren locker zwei Jahre ins Land gezogen, doch damit ging es erst richtig los. Social Media zog mich immer mehr in seinen Bann und manchmal habe ich das Gefühl es ist wie eine Sucht, da ich auf jedes Social Media Thema in den News, auf Blogs oder im TV anspringe – natürlich eine positive Sucht, denn ich liebe es mich auf diesem Themengebiet weiterzubilden und neue Trends zu entdecken. So begann ich Anfang des Jahres meine Ausbildung zur Social Media Managerin und es ist verrückt, wie jedes Kapitel immer wieder neue Themen und Nischen aufgreift, die ich vorher noch nie gehört habe. Dazu kommt, dass ich in meiner Ausbildung zur Bürokauffrau nun meinen zweiten Einsatz im Social Media Team verbringen darf – in einem Social Media Team eines so großen Unternehmens mitzuarbeiten ist einfach nur der absolute Wahnsinn und es macht so viel Spaß.

Durch das Bloggen habe ich mir mittlerweile ein sehr gutes Fachwissen erarbeitet, was ich aktuell im Beruf gut anwenden kann und Berufserfahrung sammle.

Fashionblog

#2 Geh deinen eigenen Weg

Ich liebe Instagram und bewundere dort viele große Blogger und Influencer. Die absolute Fashionqueen ist und bleibt für mich Chiara Ferragni – Sie ist einfach inspirierend. Dennoch ist es wichtig seinen eigenen Weg auf Social Media zu gehen, auch wenn es heißt, sich auszuprobieren, bis man das Richtige für sich gefunden hat. Das kann man glaube ich auf meinem Instagram-Kanal sehr gut sehen und ich werde mich auch weiterhin auf meinem Kanal vom Stil her etwas verändern, auch wenn diese Übergänge mittlerweile fließend sind und ich mich immer mehr mit dem Stil identifizieren kann, aber so wie es mit dem Modegeschmack ist, ist es auch mit Instagram – man verändert seinen Geschmack.

#3 Es kommt der Tag, wo man angesprochen wird

Ich habe im Leben nie damit gerechnet, dass ich mal auf meinem Blog in der Öffentlichkeit angesprochen werde – bis letztes Jahr. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ich anschließend für ein Herzklopfen hatte!! Es war (lustigerweise) auf der Arbeit mit den Worten “Bist du nicht das Mädchen aus der Zeitung?” – ich war in diesem Moment glaube ich einfach nur sprachlos und habe mir einen abgestottert. Wenn man hinter dem Rechner sitzt und Blogbeiträge tippt, denkt man nicht darüber nach, plötzlich in den Fokus der Öffentlichkeit zu kommen, auch wenn man sich auf gewisse Art und Weise präsentiert. Ich muss ehrlich gestehen, dass es mich ganz schön stolz gemacht hat. Es zeigt, dass man im Gedächtnis der Menschen bleibt, die eigene Geschichte fremde Menschen beschäftigt und man einen Wiedererkennungswert hat. Welch ein Erlebnis!

Fashionblog Sarah van Helden

#4 Investiere Zeit

Erfolg kommt nicht von heute auf morgen, dazu kommt das manche Updates oder Gesetze einem das Leben manchmal ganz schön schwer machen. Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch und ehrlich gestanden, investiere ich manchmal zu wenig. In Zeiten von Instagram muss man präsent sein. Das bedeutet neue Kanäle und Instagrammer kennenlernen und sich für den eigenen Feed auch gerne mal inspirieren lassen. Das heißt täglich.

#5 Blogge über das, was du liebst

Wer Tipps über das Bloggen googelt, der kommt um einen Begriff nicht herum: Blognische. Hunderte schwören darauf eine eigene Nische zu finden, um erfolgreich zu werden. Ich halte das für absolut irrelevant. Einen Blog sollte man aus persönlicher Sicht gründen, weil es einem Spaß macht über ein Thema zu schreiben. Völlig egal, wer schon vorher darüber gebloggt hat. Wenn man etwas aus Leidenschaft macht, dann merken das die Menschen und werden wiederkommen. Dafür braucht man keine spezielle Nische, wenn man das nicht möchte.  Auch sollte man sich davon nicht vom Bloggen abhalten- Schwachsinn! Bloggt genau über das, worauf ihr Lust habt und nicht was andere für richtig halten.

Seid ihr auch Blogger? Was habt ihr bereits für Erfahrungen gesammelt? 

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*Fotos von Dennis Krauthausen

 

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18 comments on “5 Dinge, die ich als Blogger gelernt habe (Teil 1)

  1. Ein toller Beitrag! Ich blogge seit ca. 1,5 Jahren und finde mich in vielem wieder! Man lernt wirklich nie aus und über die Investion der Zeit will ich gar nicht reden… Aber Fakt ist: Mir macht es riesigen Spaß und deswegen mache ich immer weiter 🙂
    Wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße,
    Cindy

  2. Hallo liebe Sarah,

    ein Beitrag der vorallem jungen Bloggern viel Mut machen wird. Ich blogge seit circa anderthalb Jahren und kann vieles was du schreibst auch so unterschreiben. Nie hätte ich damals gedacht, dass man mir mini Bloggerin eine Kooperation anbieten würde. Und dann auch noch mein Lieblingsverlag. Das hat mich wirklich glücklich gemacht und ich versuche immer neue Erkenntnisse einfließen zu lassen.

    Liebe Grüße,
    Mo

    1. Liebe Mo,

      vielen Dank!
      Freut mich für dich, dass du sogar mit deinem Lieblingsverlag zusammenarbeitest! Das hat damals sicher für Herzklopfen gesorgt! 🙂
      LG <3

  3. Schöner Beitrag, es ist interessant zu lesen, wie es anderen Bloggern geht. Ich blogge jetzt seit fast 5 Jahren im Bereich Food und hätte nie gedacht, was es da alles zu lernen und auch zu beachten gibt. Vor allem nach der DSGVO… aber es ist noch immer interessant und macht mega Spaß!
    Liebe Grüße,
    Steffi

    1. Ja damit habe ich damals auch nicht gerechnet! Aber DSGVO hat dieses Jahr noch einmal viel Wissen gebracht, auch wenn ich bei dem Thema recht kritisch bin! 🙂
      LG <3

  4. Ein toller Blogpost! Ich blogge jetzt schon seit fast 4 Jahren und habe schon so viel als Bloggerin gelernt – und das allgemein für das Leben. Ich finde es toll das du auch so offen über deine Erfahrungen sprichst. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

  5. Liebe Sarah,

    du hast vollkommen recht! Man lernt nie aus und man muss machen was einem Spaß macht und seinen Weg als Blogger gehen … egal was die anderen machen :-)!

    Sonnige Grüße
    Verena

  6. Wunderschöner Beitrag, dem ich nur zustimmen kann! 🙂 Vor allem Zeit und Durchhaltevermögen sollte man nicht unterschätzen 😉 Da hilft es natürlich, wenn der Themenbereich etwas ist, was dich interessiert 🙂
    Liebe Grüße, Kerstin

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