Happy Halloween

Hallo meine Lieben!

Wer mich schon von meinem alten Blog kennt, der weiß, dass verkleiden nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Egal ob an Karneval oder Halloween, man kann auch feiern ohne Kostüm.So ging ich insbesondere an Karneval die letzten Jahre immer ohne Kostüm feiern und war stets zufrieden. Und mit Halloween habe ich mich noch viel weniger auseinandergesetzt.
Wie es der Zufall so will, schrieb mich meine Kollegin an, was ich Halloween denn vor hätte. Es ergab sich dann, dass wir feiern gehen, verkleidet versteht sich.

dsc_0528

Ich überlegte eine ganze Weile, da Kostüme wirklich nicht zu mir passen. So fand ich ein Kleid aus Spitze im Kleiderschrank und überlegte, was ich damit alles anstellen könnte. Ich inspirierte mich anhand von vielen Make-up Looks für Halloween und schon stand ich bei dm und überlegte, was ich alles brauchte. Kunstblut, Clown-weiß und schwarzen Lidschatten wurden in den Warenkorb gepackt und gekauft. Zunächst pinselte ich dann also mein gesamtes Gesicht, Hals und Dekolleté weiß an. Als nächstes wurde großzügig der schwarze Lidschatten auf und am Auge aufgetragen. Ganz so ordentlich brauchte es nicht auszusehen, da ich persönlich den rauchigen Halloween Look schöner finde. Die Wangenknochen wurden dann natürlich mit schwarz konturiert und die Oberlippe schwarz angepinselt. Am Dekollette habe ich ebenfalls schwarz verwendet, um die Knochen anzutäuschen.

dsc_0485dsc_0515

Zum Schluss fehlte dann noch das Kunstblut. Absolut keine Erfahrung mit Kunstblut schraubte ich dann also die Tube auf und schon sprudelte mir eine rote Flüssigkeit entgegen. Nun gut da ist also ein wenig Vorsicht geboten, wenn man das erste Mal damit herumprobiert.  Dann habe ich also „Bluttropfen“ am Auge angesetzt und herunterlaufen lassen, genau wie an der Lippe. Schon war der Look fertig. Mit einem schwarzen Kleid kombiniert und wilden verwuschelten Haaren ist man perfekt für Halloween ausgestattet. Man braucht also nicht immer ein Kostüm, manchmal gibt es auch andere tolle Ideen und Möglichkeiten einen gruseligen Halloween Look zu kreieren. Der 31. kann also kommen!
Habt ihr auch Pläne für Halloween? 🙂

dsc_0521

Weiterlesen

Ganz groß Leben

Hallo meine Lieben!

Nach ein paar Tagen an der Nordsee melde ich mich wieder zurück. Die Seele baumeln zu lassen, lecker Essen zu gehen und einfach mal aus dem Alltag auszubrechen, gibt einem manchmal so viel Kraft. Viel zu oft laufen die Dinge nicht so, wie man sich das vorstellt und ja manchmal geht auch alles drunter und drüber. Jede ärgerliche Kleinigkeit kommt zusammen und dann fragt man sich “ Wann geht es wieder bergauf?“. Als ich auf der Bank in Domburg saß, dem Rauschen des Meeres lauschte und die Kinder am Strand beobachtete, dachte ich viel über das Leben nach und über die Frage, was uns wirklich im Leben wichtig ist und uns glücklich macht.

dscn2664

Wie ich leider wieder feststellen durfte, endet so ein menschliches Leben doch sehr plötzlich, auch wenn das Ende in Sicht war, geht es dann doch viel zu oft, viel zu schnell vorbei. Und wie traurig auch manche Dinge sind, wird einem in solchen Momenten im Leben wieder bewusst, wie wichtig es ist jeden Tag zu genießen und dankbar für alles zu sein. Doch dieser Gedanke vermischt sich bei mir viel zu häufig mit dem Gedanken, dass es doch eigentlich viel besser laufen könnte. Zukunftssorgen, vernünftige Entscheidungen und ja dann ist da noch die Sache mit dem Geld… alles Dinge, die uns davon abhalten, wirklich das zu tun, wonach unserem lieben Herzen doch ist. Warum wagt man so wenig, wo man doch so viele Träume hat? Warum arbeitet manche so viel, um später, dank des Staates, doch in die Armut zu rutschen? Und warum denkt man so viel an die Zukunft, anstatt einfach mal im hier und jetzt zu leben? Es sind alles Aspekte, bei denen ich mich selber ertappe. Und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie sehr ich mich über mich selber ärgere. Man spricht von diesem einen Leben und das man dieses voll auskosten soll. Doch man muss so viele Dinge berücksichtigen, die uns von Zeit zu Zeit davon abhalten, Chancen zu nutzen und dieses Leben so sehr auszukosten.

dscn2664dscn2710

Ich muss ganz ehrlich sagen, manchmal habe ich echt die Nase voll davon. Es gibt so viele Dinge, die uns so unbezahlbar glücklich machen und warum sollten wir diese nicht viel öfter erleben? Und wenn es mal nicht so läuft, dann ist das so, mir hat mal eine sehr gläubige Person gesagt “ Dann hat Gott andere Pläne für dein Leben“ und ganz ehrlich sie hat Recht. Momente der Freude sind es, die unser Leben so kostbar machen und es wird an der Zeit seinem Herzen zu folgen. Man muss im Leben etwas wagen, um glücklich zu werden. Keiner bringt einem verlorene Kämpfe wieder, also warum sollten wir uns von diesen noch beeinflussen lassen? Es gibt so viel schöneres auf der Welt, als sich von Schlechtem herunterziehen zu lassen. Und wenn ich euch eins damit sagen möchtet, dann geht jedes Risiko des Glücks ein, man hat nichts zu verlieren, wenn noch nichts gewonnen ist. Folgt eurem Herzen. Wenn ihr gerne ins Ausland möchtet, dann macht es. Wenn ihr gerne Umziehen möchtet, an einen Ort, der einem so viel Glück und Freude ins Gesicht zaubert, dann zieht um. Wenn ihr eine neue berufliche Perspektive ergreifen möchtet, dann ergreift sie. Wenn ihr etwas ganz verrücktes wagen möchtet, dann wagt es. Das Leben kann so schön sein, wenn wir unserem Herzen folgen.

dscn2721dscn2693

Und verliert dabei niemals die kleinen Dinge im Leben aus den Augen. Genießt die Aussicht aus dem Flugzeug, den salzigen Wind an der Nordsee, das leckere Eis im Sonnenschein, das Lachen der Freunde und Familie, die bunten Blumen, die fremden Kulturen aus aller Welt und und und.

Weiterlesen

Pink Ribbon Deutschland – Oktober ist Brustkrebsmonat

Hallo meine Lieben!

Im heutigen Beitrag möchte ich auf ein sehr ernstes und trauriges Thema aufmerksam machen, was mir persönlich sehr nahe geht, aber ein Thema wofür der Monat Oktober steht. Es geht um das Thema Brustkrebs, ein Thema, dass jeden von uns etwas angeht. Viele Jahre viel es mir sehr schwer mit dem Thema gut und realistisch umzugehen, da man als Angehöriger ganz tief im Inneren hofft, dass es die betroffene Person überlebt. Viel zu oft wird man vom Gegenteil überzeugt und hat einen sehr geliebten Menschen am Krebs verloren. Das Thema macht Angst. Der Begriff „Krebs“ macht uns machtlos und wir können nur selten ein Lächeln über die Lippen bringen. In meiner Familie hatten beider meiner Oma’s Brustkrebs und vor ziemlich genau zwei Jahren verlor meine geliebte Oma, mein Vorbild und Seelenverwandte, den Kampf. Ich habe sehr lange gebraucht, um diesen Verlust positiv zu deuten und die schönsten und lustigsten Moment, die ich mit meiner Oma erleben durfte ( und glaubt mir mit diesen Erinnerungen könnte ich ein ganzes Buch füllen), mit gutem Gewissen auf meinen weiteren Lebensweg mitzunehmen. Um so wichtiger ist es mir heute, wo der Brustkrebsmonat beginnt, das Thema anzusprechen, weil man es viel zu oft verdrängt und man eigentlich gar nichts mehr davon wissen möchte.

dsc_0300

Pink Ribbon Deutschland

Und wenn man es dann selber in der Familie hat, dann fragt man sich „Und jetzt?“. Tausende Fragen strömen durch den Kopf und eine Frage, die uns keiner hier auf dieser Welt beantworten kann, ist die Frage nach dem Warum. Egal ob jung oder alt, diese Frage stellt man sich immer. Warum eine junge Mutter? Warum meine Oma oder auch Mutter? Warum schon mit 20? Warum als Mann? Manchmal hat man das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die gegen den Krebs kämpfen.Und mal ganz ehrlich, dass macht doch Angst. Ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt, dass man für jeden Tag dankbar ist und all die Erinnerungen mit einem sehr lieben Menschen, auch wenn er mal nicht mehr da ist, in seinem Herzen trägt und einen immer wieder zum Schmunzeln bringen werden. Wenn die Diagnose kommt, gilt es egal ob man selber Betroffen ist, ein Angehöriger oder ein guter Freund ist, stark zu sein und für denjenigen da zu sein. Natürlich darf man weinen und schwach sein, aber nach jeder Schwäche muss man weitermachen, denn mal ehrlich, den Kopf in den Sand zu stecken, bringt einen auch nicht weiter.

 

Angelina Jolie – ein Vorbild für viele Frauen

Angelina Jolie machte mit ihrer Brustabnahme auf sich aufmerksam, es wurde viel diskutiert, ob man es gut oder schlecht findet. Meiner Meinung nach, hat sie das getan, worüber viele Angehörige nachdenken. Bei ihr war es genetisch bedingt, aber es ist allgemein eher die Ausnahme, nicht an Brustkrebs zu erkranken, wenn es einmal in der Familie ist. Was bringt einem da noch ein Test, wenn die Wahrscheinlichkeit auch ohne genetische Vorbelastung sehr hoch ist? Ich bewundere diese Frau dafür und kann sie voll und ganz nachvollziehen.

Rosa Schleife

Mit Sicherheit kennen viele von euch die pinke Schleife. Ein unverwechselbares Zeichen, dass für den Brustkrebs steht und viele tragen. So steht der Monat Oktober ganz in Pink und viele Firmen und Marken beteiligen sich an dieser Sensibilisierungskampagne. Pink Ribbon Deutschland motiviert mit einer Schleifenroute. Länderübergreifende Radfahraktionen um Spenden für die Forschung zu sammeln und ein Zeichen zu setzen. Auch gibt es einen Pink Ribbon Shop, wo ein Teil des Geldes an die Stiftung geht und ihr somit mithelfen könnt. Von einem Kalender für das Jahr 2017 bis hin zu Armbändern, bietet der Shop eine tolle Möglichkeit, den Pink Ribbon Monat zu unterstützen. Auch viele Firmen unterstützen mit Schmuck, Kosmetikprodukten und und und. So möchte ich an euch appellieren, diesen Monat etwas im Zeichen des Brustkrebs zu tun und Pink Ribbon zu unterstützen. Es kann jeden von uns treffen.

dsc_0301

Und deswegen geht zu Vorsorge und seit stets wachsam, auch in sehr jungen Jahren!

 

Weiterlesen